Der Buchstabe C ist in der deutschen Trivialnamensgebung für Bäume eher selten vertreten, da viele historisch mit „C“ geschriebene Arten im Laufe der Zeit eingedeutscht wurden (z. B. Ceder zu Zeder, Castanie zu Kastanie, Cypresse zu Zypresse). Die heutige Liste umfasst daher vor allem Arten, deren botanischer Gattungsname in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen ist, exotische Nutzbäume sowie Gehölze mit geografischen Bezeichnungen (z. B. „Chinesische…“).
Laub- und Parkbäume
- Christusdorn / Gleditschie (Gleditsia triacanthos) Auch als „Amerikanische Gleditschie“ oder „Lederhülsenbaum“ bekannt. Aufgrund seiner hohen Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Trockenheit ein wichtiger Klimabaum in modernen Städten.
- Merkmale: Gefiederte Blätter und im Herbst auffällige, lange, rotbraune Samenhülsen. Die Wildform trägt lange, gefährliche Dornen am Stamm, während die in Parks gepflanzten Kultursorten (z. B. ‚Sunburst‘) meist dornenlos sind.
- Catalpa / Trompetenbaum (Catalpa bignonioides) Obwohl der deutsche Name „Trompetenbaum“ geläufiger ist, wird der botanische Name Catalpa im Garten- und Landschaftsbau häufig synonym verwendet.
- Merkmale: Sehr große, herzförmige Blätter und prächtige weiße Blütenrispen im Sommer. Bildet lange, bohnenartige Früchte („Zigarrenbaum“).
- Chinesische Ulme (Ulmus parvifolia) Eine Ulmenart aus Ostasien, die widerstandsfähiger gegen das Ulmensterben ist als heimische Arten.
- Merkmale: Kleineres, ledriges Blatt und eine dekorative Rinde, die in Platten abblättert und ein Muster aus Grau, Grün und Orange zeigt. Beliebt auch als Bonsai.
- Cornus (Hartriegel / Kornelkirsche) Viele Hartriegel-Gewächse wachsen strauchartig, einige Arten (wie Cornus mas oder Cornus kousa) bilden jedoch baumartige Strukturen oder Kleinbäume.
- Merkmale: Oft auffällige Blüten oder Hochblätter (beim Blumenhartriegel) und essbare Früchte (Kornelkirsche).
Nadelgehölze (Koniferen)
- Chamaecyparis / Scheinzypresse (Chamaecyparis) Häufig als Heckenpflanze genutzt, wächst sie als Solitärbaum jedoch zu stattlicher Größe heran. Sie wird oft mit der Thuja (Lebensbaum) verwechselt.
- Merkmale: Immergrüne Schuppenblätter und kleine, kugelige Zapfen. Im Gegensatz zur Thuja hängen die Zweigspitzen der Scheinzypresse oft leicht über.
- Chinesisches Rotholz / Urweltmammutbaum (Metasequoia glyptostroboides) Ein „Lebendes Fossil“, das erst in den 1940er Jahren in China entdeckt wurde und seitdem weltweit in Parks verbreitet ist.
- Merkmale: Sommergrüner Nadelbaum. Er wirft seine weichen Nadeln im Herbst mitsamt den Kurztrieben ab, nachdem sie sich rostrot verfärbt haben.
- Cryptomeria / Sicheltanne (Cryptomeria japonica) Der nationale Baum Japans (dort „Sugi“ genannt), in Europa ein beliebtes Ziergehölz.
- Merkmale: Sichelförmig gebogene Nadeln und eine rötlich-braune Rinde, die sich in langen Streifen ablöst.
Exotische Nutzbäume
- Cashewbaum (Anacardium occidentale) Ein tropischer Baum aus der Familie der Sumachgewächse.
- Merkmale: Bildet den „Cashewapfel“ (eine Scheinfrucht), an dessen unterem Ende der eigentliche Samen, der Cashewkern, hängt.
- Citrus-Bäume (Citrus) Sammelbegriff für Bäume der Gattung Citrus (Zitrone, Orange, Mandarine, Limette).
- Merkmale: Immergrüne, meist kleine Bäume mit glänzenden, ledrigen Blättern, bedornten Zweigen und stark duftenden weißen Blüten.
- Currybaum (Bergera koenigii) Stammt aus Asien; die Blätter werden in der indischen Küche verwendet (nicht zu verwechseln mit dem Currykraut oder der Gewürzmischung).
- Merkmale: Fiederblättriger Baum, dessen Blätter beim Zerreiben ein intensives Aroma freisetzen.